TFP vs. PAY

TFP- oder wie bekomme ich kostenlose Fotos?

Um zu verstehen, was mit TFP gemeint ist, folgende Erklärung: Hinter dieser Abkürzung steht der Begriff für „time for prints“ oder auch „time for pictures“. Übersetzt man es in die Welt der Fotografie bezeichnet dieses eine Vereinbarung zwischen Model und Fotografen: Dabei erhält das Model keine Gage, sondern die Ergebnisse aus dem Shooting und der Fotograf, als Urheber der Fotos, das Nutzungsrecht.
Mit dem Einzug der digitalen Fotografie wurde die Übergabe der klassischen Papierabzüge weniger, bzw. nahezu abgeschafft. Der Begriff „TFCD“ (time for CD) ist gebräuchlicher geworden und das Model erhält nun die Bilder in digitaler Form je nach Vereinbarung auf einem optischen Datenträger/ USB Stick oder als Download.

Auch ich biete diese Zusammenarbeit an, wenn sich daraus auch ein Nutzen für mich ergibt. Sei es ein Themenbereich der mich interessiert, in dem ich mich noch nicht bewegt habe oder ich daraus grundsätzlich noch etwas lernen und so mein Portfolio erweitern kann. Aber es ist nicht jeder Bereich auf TFP Basis umsetzbar. -Grundsätzlich arbeite ich nur mit Verträgen um eine Absicherung auf beiden Seiten zu haben. Diesen könnt ihr euch auch auf meiner Seite anschauen. Sollten sich Fragen ergeben, stell sie mir. Neben dem Vertrag gelten selbstverständlich auch meine AGB in der jeweils gültigen Fassung. 

Ein Hinweis in eigener Sache: In diversen Fotografenforen kam die Frage auf, wie man sich am besten verhält, wenn ein Model die Veröffentlichung der Fotos im Nachhinein aus einem TFP Shooting untersagt. Ich habe für mich entschieden, dass in solch einem Fall aus dem TFP Shooting ein Payshooting wird und dieses entsprechend vergütet werden muss.

PAY- was man wissen sollte:

Alle Dienstleistungen kosten Geld, so ist das auch im Bereich der Fotografie. 
Alleine die Anschaffung einer Kamera kostet ein kleines Vermögen, aber nicht nur mit der Anschaffung einer Kamera ist es getan, dazu gehören auch vernünftige Objektive, Filter, Gegenlichtblenden, Speicherkarten, Blitzgeräte und so weiter… Somit ist es nicht verwunderlich, dass man dieses Geld auch wieder verdienen möchte. Weitere Kosten sind unter anderem Lizenzgebühren für Fotobearbeitungsprogramme, Strom für Computer, Fahrtkosten zur Location und weiteres.

Jetzt könnte man sagen: Warum müssen denn die Bilder noch groß bearbeitet werden? Warum werden die Fotos nicht gleich gut geschossen? -Der Grund ist der, dass digitale Spiegelreflexkameras die Möglichkeit bieten Fotos in einem anderen Format aufzunehmen. Mit diesem RAW Format kann kein Drucker oder anderes Bildausgabegerät arbeiten. Daher müssen diese Bilder erst entwickelt und aufbereitet werden. Aber es ist nicht nur die Entwicklung, dazu zählen noch andere Parameter, die sonst eine Kompaktkamera in der Regel selbst einstellt. Somit übernimmt die Arbeit die Kamera. -Möchte man aber diese Bilder optimieren und selber Einfluss auf die Gestaltung nehmen, sind diese Schritte der Bearbeitung notwendig.